Über
Quintavia und den Gründer Ulrich Jarzina
Quintavia ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden: Was einem Menschen hilft, muss für einen anderen noch lange nicht passen — auch wenn beide äußerlich in derselben Situation sind. Was dem einen Klarheit gibt, bleibt für den anderen ohne Wirkung. Was den einen stärkt, kann den anderen belasten.
Seit langem begleitet mich die Frage, warum Menschen so unterschiedlich wahrnehmen, entscheiden und handeln — und warum viele Ansätze zwar etwas Richtiges sehen, aber nur einen Teil des Ganzen erfassen.
Eine frühe, sehr praktische Erfahrung damit machte ich während meiner kirchenmusikalischen Ausbildung. In der Stimmbildung begegnete mir die Terlusollogie, die Menschen nach ihrem Atemtyp unterscheidet. Dort zeigte sich unmittelbar: Je nach Typus können bestimmte Übungen hilfreich sein, während andere die Stimme eher erschöpfen.
Mich beeindruckte daran weniger das System an sich als die Beobachtung dahinter: Menschen brauchen unterschiedliche Zugänge. Neben Erfahrung, Situation und Tagesform gibt es offenbar auch tiefere Strukturen, die beeinflussen, was einem Menschen entspricht — und was nicht.
Aus dieser Erfahrung wuchs mein Interesse an Methoden, die Persönlichkeit, Entwicklung und Lebenswege aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Mit der Zeit weitete sich der Blick. Ausbildungen in systemischem Coaching und Mediation erweiterten meinen theologisch-seelsorglichen Hintergrund. Ich befasste mich intensiv mit verschiedenen psychologischen Modellen der Persönlichkeitsanalyse — etwa MBTI, Transaktionsanalyse und verwandten Ansätzen — und begann, deren Erkenntnisse mit Systemen abzugleichen, die auf Grundlage von Geburtsdaten arbeiten: Human Design, Numerologie, (vedische) Astrologie.
Ergänzt wurde dieser Weg durch eine intensive Schulung der Wahrnehmung — unter anderem im Rahmen von Kursen wie „Sehen ohne Augen“. Daraus entstehen kreative und intuitive Impulse: ein anderer Blick, ein neuer Gedanke, eine kleine Verschiebung der Perspektive. Manchmal genügt genau das, damit ein Mensch sich selbst klarer sieht.
Quintavia führt diese Zugänge zusammen, damit Menschen ihre eigenen Muster tiefer verstehen und freier mit ihnen umgehen können.
Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch in seiner konkreten Lebenssituation — mit seinen Fragen, Beziehungen, Potenzialen und Entwicklungsmöglichkeiten. Quintavia verbindet unterschiedliche Perspektiven zu einem Bild, das Orientierung gibt, ohne Menschen festzulegen. Für Einzelpersonen, für therapeutische und pädagogische Arbeit und für Unternehmen, die Menschen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit verstehen möchten.


„Ich bin nicht, was mir passiert ist. Ich bin, was ich zu werden wähle."
Carl Gustav Jung zugeschrieben